Aufhebung der Entscheidung über die Liquidation der juristischen Person

Feb, 25 2020

Das Verfahren der Aufhebung der Entscheidung über die Liquidation der juristischen Person ist in der russischen Gesetzgebung vorgesehen. Es ist möglich, die Liquidation eines Unternehmens auf jeder Stufe zu stoppen, aber nur bis zur Durchführung der Änderungen  im Staatsregister.

Wie trifft man eine Entscheidung über die Beendigung des Geschäftes

Um zu verstehen, wann es möglich ist, die Liquidation der juristischen Person aufzuheben, ist es wichtig zu verstehen, aus welchen Gründen das Unternehmen seine Funktion aufhört. Es gibt zwei Formen: freiwillige oder gezwungene Beendigung des Geschaeftes. Mit anderen Worten, das Verfahren wird entweder von den Geschäftsinhabern selbst oder vom Gericht eingeleitet. Die freiwillige Kündigung ist besser, weil sie dazu beiträgt, den Ruf zu wahren, das Risiko von Geldstrafen zu minimieren und Zeit bei Gerichtsverfahren zu sparen.

Das Gesetz besagt, dass eine freiwillige Beendigung der Tätigkeit auf der Grundlage der Entscheidung der Gründer oder unter Beteiligung der von ihnen bevollmächtigten Personen möglich ist. Wann ist dieser schwierige Schritt notwendig? Meistens schließen die Unternehmern ihres Geschaeft, wenn die Frist, für die es gegründet wurde, ausläuft. Eine andere Möglichkeit ist die Erreichung der Geschaeftsziele, für die das Unternehmen gegründet wurde. In solchen Situationen ordnen die Gründer oder die Leitung ein Beschluss an, das Geschaeft zu beenden. Dann folgt ein mehrstufiges Verfahren zur Schließung des Unternehmens.

Das Gesetz über die staatliche Registrierung von juristischen Personen und Einzelunternehmen sieht das Verfahren für die Beendigung des Geschäftes sowie eine Liste von Dokumenten vor, die den Behörden vorzulegen sind. Die Aufhebung der Liquidation einer juristischen Person kann jedoch ohne die Zustimmung der Geschäftsinhaber erfolgen. In solchen Fällen greift das Gericht in den Fall ein, das die Beendigung des Unternehmens als rechtswidrige Handlung feststellt.

Wenn ist es notwendig, die Liquidation einer juristischen Person aufzuheben?

Das Gesetz verpflichtet die Gründer, die Beendigung ihrer Tätigkeit unverzüglich dem zuständigen staatlichen Registrierungsorgan mitzuteilen, um Information im Register zu ändern. Die Behörden sollen schriftlich informiert werden, dann veröffentlicht die offizielle Presse die Ankündigung des Beginns des Liquidationsverfahren des Unternehmens. Das einheitliche staatliche Register juristischer Personen (EGRUL) stellt fest, dass das Unternehmen seine Existenz beendet.

Die Entscheidung über die Liquidation einer juristischen Person kann jedoch auf jeder Stufe des Verfahrens aufgehoben werden. Das Gesetz sieht viele mögliche Gründe für solche Aktionen vor. Der Prozess kann von den Geschäftsinhabern selbst gestoppt werden, indem sie einen Antrag bei den Steuerbehörden oder beim Schiedsgericht stellen. Die Gläubiger des Unternehmens haben auch das Recht, die Aufhebung des Verfahrens zu verlangen.

Die Hauptfrage, womit man meistens zum Anwalt kommt, sind aber nicht die Gründe für die Beendigung des Unternehmens. Die Hauptschwierigkeit besteht darin, wie dieses Verfahren ohne  Zusatzkosten zu erfuellen. Wenn Sie beispielsweise eine GmbH schnell schließen möchten, um Verluste zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, einen vereinfachten Liquidationsplan zu nutzen. Auch wenn eine GmbH noch nicht tätig ist, kann ihre Tätigkeit  eingehaltet, aber nicht  abgeschafft werden. Es ist nicht noetig, das Unternehmen, das seine Tätigkeit provizorisch eingestellt hat, sofort zu schließen.

Die Reihenfolge der Aufhebung der Entscheidung über die Liquidation einer juristischen Person

Wenn es noetig ist, den Beschluss über die Liquidation der juristischen Person aufzuheben, soll zuerst eine offizielle Mitteilung eingereicht werden. Eine schriftliche Mitteilung  soll an dieselbe Behörde gesendet werden, mit der Sie wegen der Liquidation kommuniziert haben. Dazu müssen Sie ein Formular P15001 mit einem neuen Antrag vorbereiten. Lassen Sie die Ausfertigung der Dokumente den Anwälten erfuellen, damit Ihr Antrag wegen den eventuellen Fehlern nicht abgelehnt  wuerde.

Wenn die Annullierung des Beschlusses über die Liquidation der juristischen Person erfolgte, bevor Sie die Behörden über die Liquidation informiert haben, brauchen Sie sich an die Registrierungsbehörden nicht zu wenden. Merken sie sich, dass die Beendigung des Unternehmens ohne Benachrichtigung der Behörden als legal nicht angesehen werden kann. Und aus der Sicht der Steuerbehörden müssen Sie Berichte einreichen und Steuern zahlen, auch wenn die Firma schon lange nicht arbeitet.

Die Steuerbehörde wird über die Annullierung der Liquidation einer juristischen Person persönlich oder durch einen Bevollmächtigten benachrichtigt. Es muss von einem Notar beglaubigt werden, wenn nicht wird das Dokument nicht als legal angesehen. Sie können sich auch per Post oder online an die Behörden wenden. Wenn die Rede von einer GmbH mit einem Beteiligten ist, treffen Sie eine Entscheidung selbst, um das Verfahren zu beenden. Wenn es in einer GmbH mehr als ein Mitglied gibt oder wenn es sich um eine Aktiengesellschaft handelt, ist das Protokoll der Sitzung erforderlich.

Außerdem kann die Aufhebung der Entscheidung über die Liquidation der juristischen Person auch durch das Gericht erfolgen. Zum Beispiel hat das Gericht das Recht, die Entscheidung der Gesellschafter der GmbH über die Beendigung ihrer Tätigkeit auf Antrag eines der Gesellschafter für ungültig zu erklären. Natürlich muss es dafür Gründe geben. Es ist auch möglich, gegen die Handlungen der Steuerbehörde Berufung einzulegen. Um die Eintragung in das Einheitliche staatliche Register juristischer Personen anzufechten, sieht das Gesetz ein Jahr ab dem Zeitpunkt vor, an dem die Beendigung des Unternehmens bekannt geworden ist.

Unterrichtung über die Aufhebung der freiwilligen Liquidation einer juristischen Person

Die Kommission, die das Unternehmen auflöst, soll Informationen über die Beendigung des Unternehmens veröffentlichen. Die Kommission soll sich auch an die Gläubiger des Unternehmens wenden. Das ist wichtig, weil die Gläubiger das Recht haben, Forderungen zu stellen und die ihnen geschuldeten Beträge einzuziehen. Anderenfalls ist die Rede von der Insolvenz des Unternehmens.

Wenn das Unternehmen offiziell seine Tätigkeit  beendet, wird dabei gemeint, dass der Schuldner seine Verbindlichkeiten gegenüber den Gläubigern erfüllt hat. Das liegt daran, dass  die Glaeubigern Zeit haben, ihre Ansprüche vorzuliegen. Wenn aber die freiwillige Liquidation einer juristischen Person aufgehoben wird, treten die Verpflichtungen wieder in Kraft. Der Gläubiger hat beispielsweise nicht geschafft, rechtzeitig eine Entschädigung zu fordern, aber wenn das Liquidationsverfahren eingestellt wird, soll das Unternehmen die Kredite immer noch bezahlen.

Das Gesetz verpflichtet das Unternehmen aber nicht, die Gläubiger im Falle einer freiwilligen Liquidation der juristischen Person zu informieren. Obwohl Sie nicht verklagt werden, ist es besser zu tun, um Ihren geschäftlichen Ruf nicht zu beschaedigen.

Die Anwälte von VALEN helfen Ihnen bei allen notwendigen Verfahren im Zusammenhang mit der Liquidation des Unternehmens und der Aufhebung dieses Verfahrens. Wir bieten Unterstützung in allen Phasen:

  • Wir beraten bei der Liquidation eines Unternehmens und der Aufhebung einer Entscheidung; 
  • Vorbereitung der Dokumente von Gründern des Unternehmens, Benachrichtigung der Gläubiger, Erstellung der Bilanz;
  • die Ausarbeitung der Annullierung einer früheren Entscheidung zur Auflösung des Unternehmens;
  • Wir füllen die entsprechenden Formulare aus und beglaubigen sie, wenn nötig;
  • Wir reichen Dokumente bei den zuständigen Behörden ein und erhalten Unterlagen, die die notwendigen Maßnahmen bestätigen;
  • Wir bieten komplete rechtliche Unterstützung bei der Aufhebung von Entscheidungen über die Liquidation.

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