Aufenthaltserlaubnis (Befristeter Aufenthaltstitel)

Eine Aufenthaltserlaubnis berechtigt einen Ausländer zum befristeten Aufenthalt in Russland, bis er eine Niederlassungserlaubnis erhält. Ausgestellt wird die Aufenthaltserlaubnis mittels eines Vermerks im Reisepass.

Die Aufenthaltserlaubnis ist eine notwendige Vorstufe für die Erlangung der Niederlassungserlaubnis in Russland. Zudem ermöglicht die Aufenthaltserlaubnis die Aufnahme einer Arbeitstätigkeit im Inland ohne Vorhandensein einer Arbeitserlaubnis.

Sie wird für drei Jahre erteilt und kann nicht verlängert werden. Eine mit diesem Titel verbundene Einschränkung ist die Ortsgebundenheit des Ausländers: man nur in einer bestimmten Region leben und arbeiten.

Die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis kann sowohl im Rahmen einer Quote als auch ohne deren Berücksichtigung erfolgen. Der Quotenumfang wird jährlich durch die Regierung der Russischen Föderation für jedes Föderationssubjekt (russisches Bundesland) festgelegt.

Wie erhält man eine Aufenthaltserlaubnis?

Zunächst muss der Ausländer sich persönlich mit einem Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis an die Abteilung für ausländerrechtliche Angelegenheiten des Innenministeriums wenden. Der Antrag samt aller erforderlichen Unterlagen muss in Papierform eingereicht werden und wird innerhalb von sechs Monaten bearbeitet.

Welche Unterlagen sind für die Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis erforderlich?

Folgende Unterlagen sind vorzulegen:

  • Zweifache Ausfertigung des Antragsformulars;
  • Zwei farbige und matte Lichtbilder in der Größe 3*4 cm;
  • Reisepass;
  • Ein polizeiliches Führungszeugnis (im Moment der Antragstellung darf dieses nicht älter als drei Monate sein);
  • Eine Gesundheitsauskunft;
  • Einen Nachweis der Registrierung in Russland;
  • Eine Migrationskarte;
  • Einen Nachweis über die Entrichtung der Bearbeitungsgebühr;
  • Einen Nachweis über Kenntnisse der russischen Sprache, Geschichte und der Grundzüge der russischen Rechtsordnung.

Unter welchen Umständen kann die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis versagt werden?

Die häufigsten Ursachen für ein Versagen sind:

  • Inhaltliche oder formelle Nichtberücksichtigtung der Anforderungen des Antrags auf die Aufenthaltserlaubnis;
  • Fehlerhafte Angaben bei Personaldaten des Antragstellers;
  • Nichtvorlage von erforderlichen Unterlagen bzw. Vorlage von Unterlagen, die den gesetzlichen Anforderungen nicht entsprechen;
  • Ausschöpfung der jährlichen Quote.

Wohnsitzbenachrichtigung

Gesetzlich vorgeschrieben ist eine jährliche Benachrichtigung von zuständigen Behörden über den Wohnsitz des Ausländers und über sein Einkommen.

Die entsprechende Benachrichtigung muss vom Aufenthaltsberechtigten innerhalb von zwei Monaten nach Ablauf jedes Aufenthaltsjahres vom Moment der Erteilung der Aufenthaltserlaubnis eingereicht werden. Der Benachrichtigung ist der Einkommensnachweis beizulegen.

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In 2011 absolvierte das MSJA-Doktorat und erhielt einen Doktortitel in Rechtswissenschaften.

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6 jahre Erfahrung als Rechtsanwalt eines Unternehmens mit Spezialisierungen in den Bereichen Arbeitsrecht, Vertragsrecht und Hightech-Recht.

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